Samstag, 2. Januar 2016

De Nas noh

Beim Schreiben von "Proschd Neijohr" und dem Geruch der "goud Stubb" habe ich mich an so manchen Geruch erinnert, der früher einmal zum Alltag gehörte.


Mittagessen an einem Samstag im Herbst oder Winter- Jetz gehmermol de Nas noh:




Die Monnsleit kame erinn in die Kisch, honn die Stiwwel ausgezoh un die Rossasogge an die uffen Backuwedeer gestellt oder geleht.
 
Im Uhwe brennts Feier, es Uhwerohr is hääß. Seitsches uffem Uhwe steht e groß Dibbe met Vehgrumbeere.

 Iwwerm Uhwe hängt Wäsch fer se driggele. Die Ohm hot se de Morje met Kernsäerf gewäsch. Jetz huggt die Ohm neewerem Uhwe.

 Uff die Uhweplatt is e Stick Grumbeer gefall un angebrennt.

 Es gibt Grumbeere met Specksooß un sauere Bohne.
De Vadder lässt ähner zeije, die Modder schellt.
Ähm Kind lääft die Nas, die Ohm hielt e sauwer Sackduuch aussem Kirrlschorz un butzt em die Nas ab.

Es is hääß in de Kisch, de Ohb machd's Finnschder uff, vun drauß reijschts kalt un noh Hingelsstall.
Uff de Finschderbank leijt em Ohb sei Stumbe.

Wenn gess is un die Monnsleit wirrer drauß senn werd die Modder das Dibbe met de Vehgrumbeere vum Uhwe huhle. Wenns e bissje abgekeijhlt is, kimmt Schrot eninn un's werd gestombt. Die Ohm wollt noch beijele, die Wäsch um Speicher is fascht drugge.

Die Modder stellt Wasser uff, es is joh Samschdaach, un nohheer werd gebaad.
 











Manche Gerüche kann man noch finden.
Manche nicht mehr.

Rossasogge: Stiefelsocken, in der Luxusvariante aus Rosshaar. Der richtige Geruch entwickelt sich erst mit der Zeit. Einzigartig die Aromaverstärkung bei richtiger Lagerung auf der Backofenklappe.

Feier im Uhwe: Ofenfeuer, morgens mit handgespleisten Spänchen und Streichholz angezündet, über Tag je nach Hitzebedarf mit Holzscheiten oder einem Brikett unterhalten. 

Es Uhwerohr is hääß. Heißes Ofenrohr. In der Küche meist als Blechrohr, in de goud Stubb gerrne als emailliertes Rohr. (Der Geruch ist unterschiedlich.) Wo das Rohr in die Wand geht, ergibt sich je ein Eigengeruch, je nachdem, ob die Wand verputzt ist (Küche) oder tapeziert (Stubb).

Groß Dibbe: Große Töpfe waren oft aus Alu. Sie standen auf dem Ofen a) als Kochwäschdibbe b) als Wuzzefourerdibbe c) als Wasserdibbe, wommer viel Wasser brauchd. Sie riechen deutlich anders als emaillierte Töpfe, Eisentöpfe oder gar Gusseisentöpfe. (Von Edelstahl oder Teflon garnicht zu reden.)

Vehgrumbeere: Viehkartoffeln, größer als die Speisekartoffeln. (Verleitete Vor-Veganer zu dem Schwur, "Grumbeere nohre se esse, wonn se dorsch die Sau gong senn.") Bildeten die Basisernährung für Stallwutzen, welchselbe so etwa bis Oktober, November im Ställchen gefüttert wurden- und dann ins Haus geholt wurden. Konnten nicht ganz so penibel wie die Grumbeere vor Frost oder ansetzender Fäulnis geschützt werden, damit entwickelten sie mit zunehmender Zeit einen süßlichen Oberton.

Wäsch fer se driggele: Wäsche, die schnell getrocknet werden musste, fand Platz über dem Küchenofen. (Entweder über die Ofenklappe gehängt oder auf einem ausziehbaren kleinen Gestell, das an der Wand über dem Ofen befestigt war.)


Die Geruchsentwicklung war abhängig von Art und Alter des Gewebes, verwendetem Reinigungsmittel in Korrelation mit vorausgegangener Verschmutzung und Dauer des Reinigungsvorganges, Hitze des Ofens.

Kernsäerf: Reinigungsmittel

Ohm neewerem Uhwe: In Herdnähe war meist ein Sitzplatz für hochbetagte Familienmitglieder. Wenn es hochbetagte weibliche Familienmitglieder waren, ergab sich ein Geruch von Kittelschürzenbaumwolle (schwarz oder schwarz mit feinstem Blümchenmuster) an Relingofen. (Bei hochbetagten männlichen Familienmitgliedern ergab sich ein Geruch von Aanzuchbitter (sunndachs aan) oder alldachs aan (bitter, aber stärker kernseifenreguliert).

Grumbeer angebrennt: Die Kartoffel (Hundsbacher Grundnahrungsmittel, pur orrer dorsch die Sau) entwickelt je sehr unterschiedliche Gerüche, wenn sie-
- roh auf eine heiße Ofenplatte fällt
- gekocht auf eine heiße Ofenplatte fällt
(... egal wie: Die Ofenplatte muss gereinigt und gescheuert werden, ein Fall für Enablitz am folgenden Morgen), weiter wenn sie
- im Emailledibbe aanbrennt
- im groore Dibbe aanbrennt
- als Vehgrumbeer, leicht überlagert, aanbrennt

Specksooß: 40 g Fett, klein gewürfeltes Rauchfleisch, 1 Zwiebel mit 40 g Mehl anschwitzen, 1/4 bis 1/2 Liter Fleischbrühe dazu, 1 Lorbeer, Salz, Pfeffer, evt. Muskat. Kann auch nur mit Zwiebeln gemacht werden. (Variante: Mit Essig und Zucker würzen, Kartoffelscheiben hinein= Warmer Grumbeeresalat)

Sauere Bohne: Bohnen milchsauer konserviert. (Unser erster Versuch im vergangenen Jahr ging furchtbar schief.)

De Vadder lässt ähner zeije: In dieser Qualität gewiss einer der nicht mehr findbaren Gerüche, egal, ob von Vater, Mutter, Kindern oder Nachfahren. Es fehlen einfach die Grundzutaten.

e sauwer Sackduuch aussem Kirrlschorz: Unerklärbar der Geruch, nur verständlich jenen, die es erlebt haben und wissen, wie das riecht. In Gänze womöglich nur verständlich jenen, die sowohl a) e dreggisch Sackduuch, b) e Komfermazionstaschedieschelsche c) e Kirrlschorz d) gaanix un am Aarem abgebutzt 
kennen und einzuschätzen wissen.

Wo mer grad debei senn: Eine meiner prägenden Kindheitserinnerungen hat met änem sauwere Sackduuch aussem Kirrlschorz se doun: Hinner Schneijobs ist ein Wiesenhang, Hannjobs Wiss. Im Vorschulalter kamen wir Kinder auf die Idee, da schon mal Purzelbäume runter zu schlagen. An einem schönen Tag gab es Colalutscher. Wenn man einen Colalutscher lange genug im Mund hat, wird er hauchdünn. Wenn man ihn dann in die rechte Backe schiebt und Hannjobs Wies enunner Borzelbeem schläht, weiß man sehr schnell, was man nie wieder tun sollte. Heulend, lamentierend und Blut sabbernd bin ich bei die Anna-Oma (meine Urgroßmutter) gelääf, un doh hott se e sauwer Sackduuch aussem Kirrlschorz gezoh uns mer in die Bagge gestobbt un gescholl: "Wenn de ewei net met Heile uffheerschd, genn ich derr e Grund fer se heile." Sie wusste zu trösten.

Hingelsstall: Mer weäres orrer mer weäres net. Erkläre kommers net.
em Ohb sei Stumbe: siehe Hingelsstall. Nohre schlimmer.

Unn?  Hosches geroch?

Joh? Donn wääesche, woss ich mähne.

Freitag, 1. Januar 2016

Proschd Neijohr!

Uhs Derrer hot so e scheen Bild gemachd, do guggemohl:

 Proschd Neijohr!


Der Jahreswechsel war in Hundsbach- genau wie das Beemsche gugge- eine Gelegenheit, einander zu besuchen: Mer geht "Proschd Neijohr" sahn. Als Kind war es wichtig, in der Silvesternacht dabei zu sitzen, wenn im Fernsehen eine Silvestergala nach der nächsten gezeigt wurde. Abends wurden auch gerne nochmal die Kerrze om Beemsche angemach- solche mit Wachs, tropffrei, im Kerzenhalter.


Um kurz vor zwölf wurden dann Knaller, Kracher und Raketen bereit gelegt, un e Schächtelsche Streichholz. Um zwölf gratulierte das Fernsehen sich alleine zum Neuen Jahr, man stand auf der Straße, die Glocken der Dorfkirche läuteten und es wurden Knaller, Kracher und Raketen gezündet. Nicht Ungewöhnliches also, bis heute dürfte das im Wesentlichen gleich sein (nur dass zu den Silvestergalas eine Reihe von Kultfilmen gekommen ist, wie Dinner for one, Silvesterpunsch oder Tratsch im Treppenhaus). Die Knaller und Kracher hatten wir Kinder uns beim Bägger, beim Leni orrer on Sallersch gekauft, darunter meist auch eine solche kleine Batterie:
Bildergebnis für Feuerwerk Knaller
(Bilddatei von fr-online; falls mit der Veröffentlichung Bildrechte verletzt werden, bitte ich um Mitteilung)

Diese Kleinstböller (politisch unkorrekt als "Jurrefeerzjer" benannt) wurden nicht als Batterie gezündet, das wäre ja pure Verschwendung gewesen. Sie wurden aufgedröselt und einzeln verwendet.
Am Neujahrsmorgen war man als Kind recht früh wieder auf den Beinen, packte Knaller und Streichhölzer ein und machte sich auf: Zu Verwandtschaft und Nachbarschaft gehen, einen Knaller zünden, klingeln oder klopfen, Proschd Neijohr sahn- und dann gab es Neijohrschgeld.


 Das war auch die Zeit, als man in vielen Häusern noch "e goud Stubb" hatte, ein Renommierzimmer, das alltags nicht genutzt wurde und in dem auch es Beemsche stand. Die goud Stubb war zu Neujahr meist überheizt und roch nach feuchten Mauern, Zimmerfarn und Schlangenkaktus, Poliboy-Holzpolitur, Bohnerwachs, Plätzchen, Dornkaat, Stumpenrauch und Sunndachs Anzuch, jener Art Altherrenkleider aus schwarzem Tuch, die für die Ewigkeit gemacht waren.
(Eine Geruchsmischung, die sich in den 1970ern langsam verloren hat, danach gab's die Wohnstubb, und das roch nach Teppichboden, Ölofen, Zigarettenrauch, Plätzchen, Pfefferminzlikör und verschwitztem Dralon.)
Diese Art Proschd Neijohr sahn endete mit der Konfirmation. Danach ging man eher im Pulk von Haus zu Haus und wurde gefragt: Was trinkt der donn? Die klassische Auswahl hieß "e Korzer orrer e Likehr, mer honn aach noch e Uffgesetzter", und die Likörauswahl wechselte mit den Moden (Persiko, Escorial, Schwarzer Kater, Apfelkorn, Pfefferminzlikör, Kosakenkaffee, Baileys, Jambosala, Puschkin, Eierlikör, Batida de Coco, Eckes Edelkirsch, außerdem Chantré, Scharlachberg, Mariacron...)- und man war gut beraten, sich an de Korze se halle, sonst sah man im Neuen Jahr sehr schnell sehr alt aus.

A propos "Was trinkt der donn?"- diese Einladung konnte variiert werden:

"Was trinkt der donn?"- Gastgeber/in bietet an, trinkt aber nicht unbedingt mit.
"Was trinke mer donn?"- Gastgeber/in bietet an und trinkt unbedingt mit.
"Trinkt der ääner?" - Gastgeber/in erwägt, ein Getränk anzubieten, wenn es sein muss.
"Trinkt der kääner?" - Gastgeber/in erwägt, ein Getränk anzubieten, wenn es unbedingt sein muss.
"Hott dir schun se Meddach gess?" oder: 
"Dir werd schun se Meddach gess honn."- Gastgeber/in wird kein Getränk anbieten.
"Seid der gut eninnkomm?" - Gastgeber/in wird wahrscheinlich kein Getränk anbieten.
"Ich däht och jo ebbes anbeijre, awwer ich honn joh ganix do."Gastgeber/in wird kein Getränk anbieten.
"Ich kann och noch käh sauer Wasser anbeijre." Gastgeber/in wünscht jetzt und zukünftig nicht mehr heimgesucht zu werden.
"Ich däht och jo ebbes anbeijre, awwer ich honn joh ganix do. Orrer wardemol, ich gehnemol gugge, mer mischde noch...."  Gastgeber/in wird ein Getränk anbieten, das seit Jahren zu diesem Zweck im   Schrank steht, Gast wird ablehnen.

"So, ewei werdemol ääner getrunk!" Gastgeber/in hat schon Standgas und freut sich auf's gemeinsame Getränk.

Antwortvarianten, je nach Einladung und Situation, sind:

"Alleh fart dann."           Gast wartet schon aufs Getränk.
"Awwer e klääner."         Gast wartet schon aufs Getränk.
"Was hosche donn?"       Gast wartet schon aufs Getränk, hat aber früher mal schlechte Erfahrungen mit der Vorauswahl durch Gastgeber gemacht.
"Näh, lossemol."             Gast kennt das Getränk, das der Gastgeber/in zu diesem Zweck seit Jahren im Schrank stehen hat.
"Näh, mer honn noch käh se Meddach gess."Gast kennt das Getränk, das der Gastgeber zu diesem Zweck seit Jahren im Schrank stehen hat.
"Um Goddes Wille näh."  Gast hat nachts zuvor die Likörauswahl genommen.

"Um Goddes Wille, näh. Orrer nohre e ganz kläner." Gast hat nachts zuvor die die Korzer-Auswahl
genommen.  
"Hosche e Glas sauer Wasser?" Gast hat Durst.
"Hosche noch vun deim Uffgesetzde?" Gast hat gute Erfahrungen mit den Eigenkreationen der Gastgeber
gemacht
"Hosche e Glas sauer Wasser?" Gast hat keinen Durst, hat aber schlechte Erfahrungen mit den
Eigenkreationen der Gastgeber gemacht.
"So, mer mache mol weijrer." Gast hat noch andere interessante Ziele anzulaufen.

Foto: Uhs Derrer.
So, mer mache jetzemol weijrer.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Rummelekobb

Die Zeit vergeht, und jetzt zum Jahreswechsel stehen vor unserer Haustür noch zwei Kerle, die ihre beste Zeit hinter sich haben: Zwo Rummelekebb.
Verhochdeutscht: Runkelrübenköpfe. (Das Wort "Runkelrübe" hat mich als Kind immer in leichte Unruhe versetzt, weil ich nicht recht einschätzen konnte: "Was hodd donn die Rummel me'm Parre se duhn?".
Meine Kindheit fiel nämlich in die Zeit, als der Hundsbacher (Limbacher, Löllbacher, Schweinschieder) Pfarrer "Runkel" hieß.

Das Online-Lexikon Wikipedia belehrt:
 Die Futterrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Crassa-Gruppe),[1] auch Runkelrübe, Raahner, Rangasn, Runkel, Rummel, Rüben-Mangold, Vieh-Mangold, Burgunder-Rübe, Dickrübe, Dickwurz, Dickwurzel (Nordhessen), Gunkel, Dorschen, früher auch Angersen genannt,[2] ist eine landwirtschaftliche Kulturpflanze und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).

Als ich Kind war- also im letzten Jahrtausend- gehörte es zum Herbst, einen Rummelekobb zu schnitzen, und die Zeit war klar: Wonn die Rummele ausgemacht ware.
"Mer mirre die Rummele ausmache" wäre hochdeutsch: "Wir müssen die Runkelrüben ernten".
Ausdrücke zur Ernte sind schon eine ganz eigene Sache. So kann man große Heiterkeit ernten, wenn man- frei nach Hundsbacher Platt "Gischt hommer Breemere gebroch"- hochdeutsch behauptet: "Gestern haben wir Brombeeren gebrochen."
Zurück zum Runkelrübenkopf. Der ist nicht so ein Weichling wie der Kürbiskopf, und er sieht auch sehr viel gruseliger aus. Im Idealfall hatte man sich nachmittags eine ordentliche Rummel gesichert und sich mit Messer und Löffel bewaffnet. Dann half es, sich dezent zurück zu ziehen (sich aus de Hawwere Wigge schaffe), um ungestört am Rummelekobb arbeiten zu können und den Ruf "Wer hot mei Kischemessersche" überhören zu können.
 Gegen Abend musste man dann eine Kerze parat haben- Teelichter waren noch nicht erfunden.



Hier eine Reihe von Ausdrücken zur Ernte und Weiterverarbeitung, ganz gewiss finden sich noch viele weitere:

Rummele, Grumbeere un Gelleriewe ausmache
Erwes pligge
Bohne schnibbele
Äbbel, Beere, Droschele, Quedsche breche
Ubscht un Gemeijs inmache

 
Mer kennde joh aach noch verziehle... 

In der Eifel-Ardennen-Gegend, wo die Autorin dieses Blogs seit vielen Jahren lebt, gibt es die Rummelekebb auch- hier heißen sie "Troulichter", und es gibt Gemeinden, in denen eigens wieder ein kleiner Acker mit Runkelrüben angelegt wird. So zum Beispiel Schönecken, wo es zum diesjährigen Martinsumzug heißt:

"Das im Vorjahr erstmals so erfolgreich angebotene
„Basteln von Martinslaternen aus Runkelrüben“ findet am Samstag, den 07. November, um 15 Uhr im Gemeindezentrum FiF statt. 
Mitzubringen ist geeignetes Schnitzwerkzeug. Kleinkinder werden bitte von einem Erwachsenen begleitet. Die Runkelrüben werden von der Ortsgemeinde unentgeltlich zur Verfügung gestellt."
(http://www.schoenecken.de/Aktuell.html)

Uhs Rummelekebb honn wuchelong drauß vor uhre Deer gestonn...

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Schoulkinn in Hundsbach


Die Hundsbacher Schoul

Wie jedes Dorf hatte Hundsbach bis Anfang der 70er Jahre eine eigene Dorfschule, die Schoul. Das war’s erscht Haus links wemmer vun Geggebach kimmt, gäje-iwwer vum Kerschobb.
 
Bis zum Schuljahr 1971/72 wurden die vier Grundschulklassen noch in den Dörfern unterrichtet; die Klassen 5 bis 8 waren schon länger nach Meisenheim versetzt.
Das Schulhaus war als schiefergedeckter Doppelbau zugleich Lehrerwohnung, und zwischen beiden Gebäudehälften  gab es einen Durchgang mit Doppeltür für den Lehrer. Der Lehrer, das war nach dem 2. Weltkrieg bis zum Ende der Dorfschule Erwin Warburg, de Waahbursch, der mit seiner Ehefrau in der Lehrerwohnung lebte.



Der Schultrakt bestand aus zwei großen Schulräumen, ursprünglich für je vier Schülerjahrgänge. Zuletzt wurden die Grundschulklassen im Obergeschoss unterrichtet, das Erdgeschoss diente zuweilen noch für Impftermine. Dann hingen Plakate im Eingangsbereich: „Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam“. Auch die Pockenimpfung fand dort statt, mer war donn gäje Poorbele geimpft und hatte fortan am Oberarm zwei kreisrunde Narben mit einer geraden Linie in der Mitte. Und auch die amtsärztliche Untersuchung vor der Einschulung hatte im Erdgeschoss ihren Raum. Ich erinnere mich noch sehr genau an den Versuch, mit der einen Hand über den Kopf ans Ohr zu fassen. Wenn das geklappt hatte, und wenn auch alle anderen wichtigen Untersuchungen abgeschlossen waren, wenn man schließlich schulfähig war, donn kam mer in die Schoul. Raus kam man dann erst wieder, wenn man auch konfirmiert wurde, donn is mer aus de Schoul komm.
Was einmal zusammengehört hatte, Ende der Volksschulzeit und Konfirmation, weil auch Schuljahre nach Ostern begannen, passte in den 60ern und 70ern nicht mehr zum Alltag. Konfirmiert wurde und wird man mit 13 oder 14 Jahren. Die Schullaufbahn beendet in diesem Alter schon lange kein Kind mehr. Dennoch hat sich im Platt noch lange der Ausdruck gehalten, und „Bische schunn aus de Schoul komm?“ oder „Wonn is der donn aus de Schoul komm?“ wäre dann zu übersetzen als „Bist Du schon konfirmiert worden?“ und „In welchem Jahr ist er denn konfirmiert worden?“.

Zurück zur Einschulung. Lehrer Warburg war recht fortschrittlich- oder anders ausgedrückt: Was seitdem in Schulen immer wieder mal als „neu“ und „ganzheitlich“ oder „handlungsorientiert“, als „kompetenzbasiert“ oder „selbstorganisiert“ durchs Dorf getrieben wird, hatte er im Repertoire. Und die Stöckchen auch.
Jetz hott bestimmt jedes sei Mähnung, wo bei’m Waabursch in de Schoul war, die ähne meh froh, die annere meh bees. Awwer dohdrum geht’s mer jetz net. Ich honn doh e Biechelsche fund, das hott mer e Kolleeschinn gezeiht, weil dehr ihr Oma’rer draus vorgelees hott, un das is vum Heiner im Storchennest. Das war e Geschicht, wo de Waarbursch de Easchtklässa vorgelees hott, unn doh musche derr vorschdelle, dass die Kinn all doh gehuggd honn, unn de Uhwe war ahn. Doh war nämlich e groorer schwazzer Uhwe in de Klass, wenn de ninnganng bischd links. Meer Kinn vunn de erschd Klass harre Kneed, unn de Waabursch hott die Geschicht vorgelees, unn donn sollde mer dähne Heiner in dähm Storcheneschd met Kneed nohmache. Unn dass der Uhwe ahn war, das währisch genau, weil mei Kneed so hadd war und de Waabursch donn saht, ich sollt’en an de Uhwe halle.



Es gäb noch viel se verziehle vun de Hundsbacher Schoul, awwer fer heit langts emol.

Freitag, 10. Januar 2014

Beemsche gugge

Jetzt ist die ganze Weihnachts- und Jahreswechselzeit schon wieder vorbei- und damit auch die Möglichkeit, beim Beemsche gugge das gute, alte Maije in besonderer Form nochmal aufleben zu lassen. Das Beemsche gugge ist gewissermaßen Maije met Zuggerbagges. Und tatsächlich ist- neben allerhand Neuigkeiten allgemeiner Natur- es Beemsche ein wichtiges Gesprächsthema: Wo hommers her (konventionelle Beschaffungsweise), wie semmer drôn komm (originelle Beschaffungsweise), irres grad orrer schebb, hommer Kerze orrer Lichder drôn, wie viel Drabbel gabs, bis mers stehn horre un wie long hots gedauerd, bis de Hund orrer die Katz drôn ware.
Das Beemsche gugge hat seine Zeit, versteht sich: Ab dem ersten Feiertag bis Neujahr. Wobei es Tage gibt, die eher geeignet sind als andere. In der engeren Verwandtschaft bieten sich die beiden Weihnachtsfeiertage an. Wie hot uhrem Derre sei Angnes so scheen gesaht: "Om erschde Feierdaach ware mer de ganze Daach unnerwähgs, Beemsche gugge. Un om zwedde ware mer dehääm un honn Gäste empfangen."
Der 27. Dezember eignet sich für Puristen eher nicht zum Beemsche gugge, denn das ist der Wannerschdaach.
Ursprünglich war das der Tag, zu dem das Gesindejahr endete- wer die Stellung wechselte, musste sich oft aufmachen in ein anderes Dorf und wurde wohl auch traditionell von der Dorfjugend ein Stück begleitet. Eine schöne Beschreibung dieses Brauchs findet sich auf der Heimseite des Orts Mainzweiler im Saarland: http://www.mainzweiler.de/mainzweiler/html/kul_brauchtum.htm
Lebendig ist der Wannerschdaach im Bereich Saarland, Westrich und Hunsrück. Die Hundsbacher waren in diesem Jahr zum Beispiel nach Lauschied unterwegs, in zwei Gruppen sogar.
Zwische de Johre ist dann die Zeit, in der man- je nach Gelegenheit- auch entferntere Verwandte oder Bekannte zum Beemsche gugge heimsucht. Dieses Jahr war die Gelegenheit günstig, fielen der 28. und der 29. Dezember doch aufs Wochenende.
Als Feiertag ist natürlich auch der 1. Januar geeignet- awwer doh geht mer jo net Beemsche gugge, do geht mer Proschd Neijohr sôn, un do werd aach meischt ääner getrunk. 


Also donn: Proschd Neijohr, un wer bis jetz noch net Beemsche gugge war, muss warde bis die nägschd Weihnachde.


Donnerstag, 9. Januar 2014

bähberlisch

"Doh, hear, bähberlisch is aach so e Woord fer's Gollebiebsche." So hott mer uhs Fred deledschd gesahd, ich wäß gaanimmeh, vun was mers hoarre. [Hier, höre, bähberlisch ist auch solch ein Wort für {den Blog} Gollebiebsche. So erzählte mir unser Fred letztens, zu welchem Thema, weiß ich nicht mehr]

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, einen kurzen Exkurs: Vun was mers hoarre. Wörtlich: Von was wir es hatten. Gemeint ist: von welchem Thema wir die Rede hatten. Ein Ausdruck mit wunderbaren Schleifen im Hundsbacher Platt:
Ei vun was hodders donn? - Worüber redet ihr denn?
Ei dovunn honn ischs doch garnet! - Davon/darüber rede ich doch garnicht!
Ei dovunn horrischs doch garnet! - Davon/ darüber redete ich doch garnicht!
Ei genau dodevunn honn ischs doch! - Ja genau davon rede ich doch!
ABER:
Vun wem hosche das dann schunn werrer? - Von wem hast du das denn schon wieder, wer hat dir das denn gesagt?
UND:  Hosches jetz?- Hast du es begriffen? Hosche misch? - Hast du mich verstanden?
Kurz, es gibt im Hundsbacher Platt wortreiche Varianten, sich vom Thema, von den Urhebern und vom Erfolg eines Gesprächs zu überzeugen. Jetzt aber zum Thema dieses Blogs:  

Wie ebbes is. Prägnante Adjektive im Hundsbacher Platt.

Also, wie war die Sopp? 
- Se war gout, se war sähmisch, se war broggelisch, se wor leppsch, se war stromm, se war bähberlisch, se war lohlisch, se war nix.

Bähberlisch.

Wonn is ebbes bähberlisch? Un wonn irres leppsch?

Nach meinem Sprachgefühl: Leppsch kann man nachwürzen.Bei bähberlisch fehlt es am geschmacklichen Grundcharakter.

Und dann gibt es noch das Steigerungswort arisch. Keinesfalls zu verwechseln mit dem dümmlichen Adjektiv aus der Nazizeit, sondern die Entsprechung des hochdeutschen "sehr". So heißt "arisch leppsch", dass ein Gericht besonders wenig gewürzt war.
Kommentiert man nun in Hundsbach im Nachhinein ein Gericht, kommt es zu wunderbar konjunktivischen Schleifen:
Un, wie war die Sopp?- Du, ich mähne, se wär' arisch bähberlisch geweschd. [Zu hochdeutsch etwa: Ich meine, sie wäre sehr unakzentuiert gewesen.]



Besonders schön ist auch die Kombination der Steigerung arisch mit der Verharmlosung e bissje, die den Ausdruck sogar noch verstärkt:
Ich mähne, se wär e bissje arisch stromm geweschd!

Und damit bin ich bei dem vielseitig einsetzbaren stromm. Während bähberlisch, leppsch, sähmisch und broggelisch Begriffe sind, die vorwiegend Essbares beschreiben, kann stromm vielseitig eingesetzt werden.
Das doh war stromm! - kann dann etwa bedeuten, dass man sich körperlich oder seelisch verausgabt hat, dass etwas beeindruckend oder belastend war. Und auch hier wirkt die Relativierung verstärkend: "Das doh war jetz e bissje arisch stromm! Ewei heerts uff! Ewei bin ich's werklich lährisch, hosche mich?!?"

Ei du, die Sopp war joh werklich arisch fein! - War se net e bissje stromm? - Och woher donn, die war wunn-der-bar!

Dienstag, 12. Februar 2013

Fassenachtskiechelscher

Hundsbach ist weder rheinisch noch katholisch geprägt, darum gibt es auch keine besondere Tradition zur Fassenacht. Den Rosenmontag konnte man also dazu nutzen, die Fernsehübertragung der Helau- und Alaaf- Züge anzuschauen. Als Fastnachtsgruß wurde das Mainzer Helau übernommen. Früher gab es wohl auch einen Dorfumzug, merrem Gääsbuck vorreweg. Das war vielleicht auch on de Kerb.


Merrem Gääsbuck vorreweg, vor Peidersch.

Ende der 80er Jahre gab es auch mehrere Jahre lang eine Fassenacht mit Showprogramm und Büttenreden. Legendär das Geratsche vun de Milchbonk, Uhs Christioan und viele andere Beiträge.
Zu meiner Kindheit bestand die Fassenacht aus dem Kinderkarneval on Mauersch, und Fassenacht, das war der Fastnachtsdienstag. Für mich als Kind, wohlgemerkt- für die Großen gab es die legendäre Altweiwerfassenacht, aach on Mauersch. Zurück zum Fassenachtsdinschdaach: Im Wesentlichen hatten die Jungen Cowboykostüme und Pistolen. Auch Winnetou war noch in Ordnung. Die Pistolen knallten mit rosa Papierrollen oder Kunststoffringen, deren Schmauchgeruch mir heute noch in der Nase ist, wenn ich daran denke. Die Mädchen konnten sich allerhand Kostüme erlauben, vorausgesetzt, es ließ sich dabei eine Nebenrolle im Cowboy- und Indianergeknalle besetzen. Wo das partout nicht ging oder wo eine besorgte Mutter das Rausgehen überwachte, musste das arme Kind halt in der Gaststube bleiben und Chips essen.(Was selten bis eher nicht passierte, im Gegensatz zu heute, wo manche Mutter dem eigenen Kind erklärt, was es jetzt in seinem Kostüm zu tun und zu lassen hat und gleichzeitig den anderen Kindern Anweisungen gibt, was sie zu lassen und zu tun haben und dass das jetzt vom eigenen Panz nicht böse gemeint war, und immer so weiter...(ob das in Hundsbach auch so ist, weiß ich als Weggezogene natürlich nicht, in der Eifel beobachte ich es mit Regelmäßigkeit)).

Wenn Fassenacht war, drehten sich über der Theke on Mauersch bunte Aluspiralen und in der Musikbox war die Auswahl an närrischen Liedern größer als während des Restjahres. De Bunker, der Hinterraum der Gastwirtschaft, war geöffnet und in der Mitte war eine lange Tischreihe aufgebaut, mit Konfetti und Luftschlangen.Vorne im Gastraum saßen vereinzelte Mütter dabei, und abends kamen auch schon mal die Männer vum Schaffe dazu, dann war es aber auch schon höchste Zeit, nach Hause zu gehen.

Die Ponn kracht, die Ponn kracht,

die Kiechelscher senn geback,

eraus met, eraus met,

mer stecke se in de Sack!

(Fassenachtslied aus alten Hundsbacher Zeiten,
zitiert nach meinem Ur-Onkel Schiele Jaab)




Zu Hause roch es dann noch tagelang nach Ausbackfett, denn was unbedingt zu Fassenacht gehörte, waren die Fassenachtskiechelscher, und die wurden eben auch am Dienstag gebacken. Fassenachtskiechelscher gibt es nicht nur in Hundsbach, natürlich nicht. Am vergangenen Wochenende habe ich mich im Vergleichsbacken geübt: Da waren zum Einen die Fassenachtskiechelscher aus Hefeteig und zum Vergleich die Nuuzen (auch Nautzen oder Mäuschen genannt), die in der Eifel Tradition haben, im Versuch aus Quark-Ölteig, dann noch die rheinischen Muzen-Mändelchen aus Backpulverteig. Meine Familie hat treulich beim Probeessen geholfen: Zu den Muzen-Mändelchen musste ich mehrfach einladen. Sie waren zwar schmackhaft, aber etwas trocken. Das Rezept für die eifler Nuuzen war mir direkt suspekt, enthielt es doch kein Backtriebmittel. Das Ergebnis hatte dann auch den Charme gepresster Wellpappe, ich habe nicht aufs Aufessen bestanden. Gewinner des Testbackens waren die Fassenachtskiechelscher Hundsbacher Art- ich konnte sie garnicht so schnell nachliefern, wie sie von hilfreichen Familienmitgliedern abgenommen wurden.

Moon'sche ääns?

Mittwoch, 2. Januar 2013

Areng!

Früher war ja alles besser, der Winter noch ein Winter und niemand wäre auf den Gedanken gekommen, Hundsbach als "Wintersportgebiet" zu bezeichnen, nur, weil man da Schlitten fahren konnte. Das ging schließlich in jedem anderen Dorf auch.
Archivbild einer etwas untypischen Schlittentour. Areng!


Eine Besonderheit in Hundsbach ist dagegen der Ausdruck für "Bahn frei": Das heißt "Areng". Gehört habe ich diesen Ausdruck sonst noch nirgends, aber in einem Artikel aus dem hessischen Naurod habe ich ihn in derselben Verwendung gefunden, hier ein Ausschnitt als Zitat:

Der „Aaschert“ war nur was für Weicheier

11.01.2012 - NAUROD
Von Anja Baumgart-Pietsch
In Auringen hatten die verschiedenen Cliquen eigene Rodelbahnen / Die Mutigen fuhren auf dem Bauch den Hang hinunter
(...)

Der Warn- und Schlachtruf beim Rodeln lautete „Areng! Kippaasch!“. Zu übersetzen ist das nicht. Der erste Teil hat wohl irgendetwas mit „Achtung!“ zu tun, der zweite damit, daß man bei Nichtbeachtung wohl umkippen und mit dem Gesäß im Schnee landen würde. Frei übersetzt lautet dieser Kriegsruf wohl: „Achtung! Bahn frei! Sonst passiert ein Zusammenstoß, der ungute Folgen für dich hat!“
(Zitat Ende)

Die erste Schlittenbahn, die ich kennen gelernt habe, war "hinner Hauberts". Da ging es die kurze Wiese hinunter ins Tal zu den Gärten. Dann kam "om Kerschobbsweesch" und "in de Groub", das war "hinner Rübenichs".
Zum Schlittenfahren gehörten zwei wichtige Vorbereitungen: De Schliere un die Bahn. Die Kufen mussten mit Schmirgelpapier entrostet werden und danach mit einer Speckschwarte eingerieben werden. Das tat man einmal, den Rest besorgte das tägliche stundenlange Schlittenfahren. (Die meisten hatten einen Schlitten Marke Davos, wie es ihn ja heute noch gibt. Meine Elterngeneration dagegen hatte e Schleifkaschde, der aus zwei Kufen und drei Querbrettern bestand.) Ja und die Bahn, die musste erst mal geschaffen, also gebahnt werden. Dafür ging man in einer ganzen Kinderherde mit umgedrehtem Schlitten den Hang hoch und drückte den Schnee mit der Sitzfläche des Schlittens zusammen. Eine Bahn wurde mit jedem ordentlichen Wintertag besser. Mittags, wenn die Sonne schien, wurde sie stellenweise nass und stumpf, aber gegen Abend zog es dann wieder an. Om Kerschobbsweesch haben wir dann abends auch schon mal mit dem ein oder anderen Eimer Wasser nachgeholfen, die Bahn für den folgenden Tag etwas flotter zu machen.
Gefahren wurde Sitzjes (was im Hessischen als Aaschert durchgeht) oder Bauchsches,  und wenn einer Bauchsches fuhr, konnte obenauf noch jemand Sitzjes fahren. Aber wehe für den unten, wenn es mit Schwung iwwer e Hiwwelsche ging! Besonders beliebt war auch Hängelsches, das hieß: Alle, bis auf den letzten, mussten Bauchsches fahren und ihre Füße beim Hintermann einhängen. Om Kerschobbsweesch ging das meist gut bis unner Maddins Schobb. Ab der Höhe des alten Schuppens gerieten die hinteren Schlitten meist so sehr ins Schlingern, dass die Vordermänner sie aushängen mussten, suscht is mer seitsches umgekibbd.
Ja, und dann  gab es noch Gleitschuh.
Im wirklichen Leben habe ich Gleitschuhe seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen, aber ich war ja auch schon lange nicht mehr auf einer Schlittenbahn. Tatsächlich gibt es sie noch zu kaufen, hier eine aktuelle Werbung:

Seit Jahrzehnten beliebt, bringen Gleitschuhe auf dem Eis jede Menge Spaß. Der Gleitschuh von Hudora hat verstellbare Lederriemen und eine Polsterung am Spann. Rostgeschützt ist die Schuhhalterung durch Pulverbeschichtung, die Laufschiene der Gleitschuhe ist aus verzinktem Federstahl. Erhältlich in folgenden Kombi-Größen: S: 26 - 31, M: 32 - 36, L: 37 - 41.
Hudora Gleitschuhe - Kundenbewertungen: 14 Hudora Gleitschuhe - Kundenbewertungen: 14 Hudora Gleitschuhe - Kundenbewertungen: 14 Hudora Gleitschuhe - Kundenbewertungen: 14 Hudora Gleitschuhe - Kundenbewertungen: 14 (14)
 Hudora Gleitschuhe


So Anfang, Mitte der 80er Jahre war es dann vorbei mit dem allgemeinen Schlittenfahren, es gibt aber noch einen Schneetreff dann und wann, wenn besonders viel Schnee liegt. Dann wird om Kerschobbsweesch schon mal ein Iglu errichtet und es werden Heißgetränke und Würstchen angereicht. Dann heißt es auch mal wieder Areng!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Es Krischkinnche backt Plätzcher

 Eine Mail von meiner Mutter:

Da hat man früher immer gesagt: "Es Krischkinnche backt Plätzcher"